Bruno habe jetzt in einem kleinen Kreis zugegeben, dass er, Bruno, sich schon seit
langem sorge, dass es im Jahre 2025 auf der Welt zu einer Wasserkrise komme. Er, Bruno, habe einschlägigen Fachartikeln und entsprechender Literatur, aber auch Tageszeitungen, Rundfunk- und
Fernsehausstrahlungen entnehmen können, dass in Zukunft insbesondere in großen Städten oder auch in Agglomerationsräumen - Bruno wiederholte das Wort "Agglomerationsräume" und sah sich dabei um -
also in Agglomerationsräumen der Wassermangel und die Wasserverschmutzung deutlich zunähmen.
Schon jetzt sei es so, fuhr Bruno fort, dass bereits heute jährlich schätzungsweise fünf Millionen Menschen - die meisten seien Kinder - sterben, weil ihnen ausreichendes Trinkwasser nicht zur Verfügung stehe. Weiter, so meinte Bruno, gehe man davon aus, dass im Jahre 2025 fast 2 Milliarden Menschen kein ausreichendes Trinkwasser zur Verfügung haben werden. Bruno habe bei seinen Ausführungen erkennbar für Betroffenheit aller Beteiligten gesorgt und schließlich jemanden aus der Runde durch intensives Schweigen dazu veranlasst, die Frage "Was kann man dagegen tun?" in den Raum zu stellen.
Aber dann habe Bruno gelächelt und beruhigend geäußert, dass die Lösung durch Wissenschaftler, die mit einem erheblichen Kapitaleinsatz zur Erforschung von Möglichkeiten zur Behebung des Wassermangels ausgestattet wurden, bereits gefunden sei. Er, Bruno, habe nun auch das Forschungsergebnis zur Beseitigung gegenwärtiger und zukünftiger Wasserkrisen allen Beteiligten nicht mehr vorenthalten wollen und strahlend ausgerufen, dass vor kurzer Zeit auf dem Mond Wasser gefunden worden sei.